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Zwillingscraft ist Transalp Sieger!

 


In den Jahren 2009/2008/2007/2006/2005/2000/2001
standen die Racer des Teams auf dem Transalp-Podium.
Sandra Klose ergatterte 3 Siege und einen zweiten Rang, Peggy Klose zwei Siege und einen zweiten Plätze bei dem härtesten Rennen des Mountainbike Sports...


2009
gab es Stress dem Team blieb aus unglaublichem Grund der Podiumsplatz verwehrt.
Die Hellblauen erwiesen sich als Kämpfer und punkteten mit Etappen-Erfolgen und der zweitschnellsten Zeit. Die Twins standen schon drei mal gemeinsam auf dem Podium und mit der Transalp begann auch die Zwillingscraft Story...

 

 

 

23. Juli 2007

Der Blick zurück

Ja, ja unsere Transalp-Berichterstattung war ja manchmal so hart wie das Rennen. Deshalb gibt es hier zusammengefasst das ganze Renngeschehen der acht Etappen. Das Material Coming soon: Betreuerteam unglaublich wichtig

 

Auf dem Weg von Mittenwald nach Riva del Garda präsentierte sich die Transalp Challenge wieder mal als echte Herausforderung für alle der gestarteten Zweierteams. Extreme Anstiege, und grosse Hitze machten das Rennen schwer. Wir waren zwar als Vorjahressiegerinnen, aber nicht als absolute Favoritinnen für den Sieg in das Rennen gegangen. Team Zwillingscraft hatte sich mit dem achttägigen Etappenrennen Trans-Germany, optimal auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet. In diesem Jahr durfte erstmals nicht mehr der schwächere Partner geschleppt werden. Im Vorfeld gab es viele die deshalb eine Titelverteidigung in Frage stellten. Die Zwillinge hat das aber scheinbar noch mehr motiviert zu zeigen wie schnell die Bikes mit dem Namen „Gemsen“ in den Bergen wirklich sind. Die Konkurrenz war noch stärker als erwartet. Besonders das kanadische Team Reaven mit den Siegerinnen der Transrockies und das Deutsch französiche Team Fiat Rotwild mit Kerstin Brachtendorf und Danielle Troesch hielten das Tempo während der gesamten acht Tage hoch.  Das Glück, komplett ohne Defekte durch die Transalp-Challenge zu kommen war wohl langsam auch aufgebraucht. Auf der ersten Etappe kostete ein gebrochener Umwerfer Zeit, durch eine rasante Aufholjagd wurde das Führungstrikot am ersten Tag um nur sechs Sekunden verfehlt. Nach eher schlechtem Start in Alpbach wurde an diesem 2. Tag die erste Kerbe ins Holz geschlagen. In einer sehr technischen Passage nach Hochfügen und dem Loissattel konnten wir die Führung übernehmen. „Auf der extrem langen und schwersten Etappe von Reith im Alpbachtal nach Mayrhofen (3431 Hm) hatten wir beim Blick von der Weidener Hütte zum noch viel zu weit entfernten Geiseljoch wieder einmal die besten Nerven.“ Im Ziel zeigte die Stopp-Uhr ganze 9 Minuten Vorsprung an. Die Twins tauschten die hellblauen Trikots gegen rosa Führungstrikots ein. Doch das Rennen sollte weiterhin spannend bleiben! Nach dem Start zur dritten Etappe musste ich am Fuße des Schlegeisspeichers erst mal Peggys Kette flicken, bevor ich der Schwester mit extremen -Tempo zum Pfitscher-Joch folgte. Der Kettenriss war dann schließlich gar nicht entscheidend für das Tagesergebnis, höchstens für schwere Beine am ersten Anstieg der folgenden Etappe. Das kanadische Team und Team Fuji machten gewaltig Tempo. „Aufgrund unseres noch nicht wirklich bequemen Vorsprunges tobte hinter uns ein harter Kampf um jeden Meter.  Am ersten endlos langen Anstieg der vierten Etappe duellierten sich die Spitzenteams als wenn der erste Gipfel der letzte des Tages war. Wir waren darauf eingestellt. „Manchmal muss man die Konkurrenz nur beeindrucken, und darauf hoffen, dass man sich selbst schneller erholt als die anderen.“ Im Etappenziel war der Vorsprung auf die Konkurrenz ausgebaut. Nur das kanadische Team welches an den ersten zwei Tagen Zeit verloren hatte war vor uns im Ziel. Auf der finalen Abfahrt vom Kronplatz auf den Marktplatz von St.Vigil konnten wir den Vorsprung im Gesamtklassement nochmals ausbauen. Die Konkurrenz war platt. Eigentlich wollte das Team Zwillingscraft während der fünften Etappe kontrollieren, um sich auszuruhen. Doch 23 Minuten Vorsprung waren Peggy wohl zu wenig um nur zu schauen was die anderen tun. Auf dem Zielstrich in Arraba feierte das ganze Team den zweiten Etappensieg. Die Strategie für die folgenden drei Tage war nun klar: konzentriert fahren, die Abstände kontrollieren, und sich für einen Etappensieg in Riva schonen. Die letzten Etappen waren dennoch besonders hart. Vor allem für mich, ich hatte mir trotz der extremen Hitze einErkältung eingefangen. Peggy war weiterhin unglaublich schnell.  Während der letzten Etappe nach Riva del Garda musste sie den „Rennbär“, der sehr geschwächt war unterstützen. Aus dem Etappensieg in Riva wurde nur ein zweiter Platz. Im Ziel warteten unglaublich viele Fans auf die neuen und die alten Transalp-Sieger.  Den zweiten Platz belegte, sehr verdient, das Team Fiat Rotwild (Kerstin Brachtendorf/ Danielle Troesch), gefolgt vom kanadischen Team Reaven, die die Viertplatzierten um nur 1,5 Sekunden vom Stockerlplatz verdrängten. Team Zwillingscraft ist mit guter Form, optimaler Strategie, und viel Rennerfahrung zum zweiten Mal in Folge das schnellste Team im hochalpinen Gelände.  Für das uns war es sehr wertvoll, dass viele Freunde in der Nähe waren. Christian Drews, Alex von Engelhardt Peter und Jens sowie die Vinschgaubiker haben Zwillingscraft Flair super unterstützt.

Fotos zur TAC 2007 gibt es hier