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Zwillingscraft ist Transalp Sieger!

 


In den Jahren 2009/2008/2007/2006/2005/2000/2001
standen die Racer des Teams auf dem Transalp-Podium.
Sandra Klose ergatterte 3 Siege und einen zweiten Rang, Peggy Klose zwei Siege und einen zweiten Plätze bei dem härtesten Rennen des Mountainbike Sports...


2009
gab es Stress dem Team blieb aus unglaublichem Grund der Podiumsplatz verwehrt.
Die Hellblauen erwiesen sich als Kämpfer und punkteten mit Etappen-Erfolgen und der zweitschnellsten Zeit. Die Twins standen schon drei mal gemeinsam auf dem Podium und mit der Transalp begann auch die Zwillingscraft Story...

 

 

 

21. Juli 2008

Harte Konkurrenz

3 Berge, gewürzt mit Trials und 20 km Single Trial-Auf&Ab zum Schluss

 

Von Imst nach Ischgl, 3 Berge, gewürzt mit Trials und 20 km Single Trial-Auf&Ab zum Schluss, was dann wesentlich mehr weh tat als gedacht. Zuerst etwas niederschlagende Wetter-Aussichten und lange Gesichter am Start, aber nur auf dem Weg zur Venet Alm gab´s Niesel-Nebel, sonst sind wir alle trocken ins Ziel gekommen. Bald danach gab es jedoch einen entsetzlichen Wolkenbruch mit daumennagelgroßen Hagelkörnern – die armen hinteren Finisher, Hut ab. Bei den Jungs gab’s heute ähnliche Ergebnisse, nur waren Marco Schätzing und Michael Schuchardt auf Platz 11 und Florian Thaller und Christian Eckart mit Plattenpech auf Platz 18. Claudia Till und Franz Trattler fuhren trotz technisch sehr schwierigen Passagen, an denen Claudia eher Zeit verliert, wieder aufs Trepperl. Platz drei fürs Zwillingscraft Mixed Team. Die Zwillinge waren erneut schnell unterwegs und profitierten vom Teamgeist. Peggy hatte leichte Probleme in der Abfahrt, Sandra am Anstieg. Trotzdem Platz zwei in Ischgl, nach Alison Sydor und Pia Sundstedt und gefolgt von den Noorgard Schwestern, die auf dem welligen Gelände am Ende des Rennens im „Trans Germany“-Stil noch 5 min aufholten. Flo schaut gerade die vielen noch kommenden TAC-Berge rauf und wird wohl künftig öfter mal auf der Kampenwand bei Langzeit-Bergintervallen zu finden sein. „Das hier ist schon hart, ich habe Respekt vor dem was da noch kommt – und das Tempo ist einfach der Hammer“. Aber eines ist sicher: zusammen mit seinem Ecki wird er alles in die Waagschale werfen, kämpfen kämpfen kämpfen! Wie alle anderen auch, es ist noch viel drin.

Etappe 3

Höhenflüge in die Schneewolken Noch viel düstere Aussichten als gestern: die ganze Nacht Regen aus Eimern, und am über 2700m hohen Idjoch Minusgrade – na dann viel Spaß Team Zwillingscraft, hellblaue Gedanken dringend notwendig... Das Rennbüro musste schon ernsthaft über Alternativstrecken beraten, die Entscheidung fällt erst eine Stunde vor dem Start – und das Idjoch soll gehen. Also alle mit vielen Fragezeichen im Bauch und auf alles gefasst dort hoch. Oben Schneeregen und bittere Kälte, aber dank dem dort oben ausharrenden Betreuer Felix, der warme Jacken und ein Lächeln verteilte, kamen alle halbwegs warm die Abfahrt herunter, und gottseidank auch Richtung besseres Wetter.  Insgesamt ohne Defekt, Sturz, Erfrierungen oder sonstigen Komplikationen, wenn auch ein total verblödeter Grundbesitzer auf dem Talweg durch das Engadin mut- und böswillig mit einem Knüppel Richtung Oberschenkel der Racer zielte – Ecki und Flo konnten sich gerade noch durch eine Welle nach links retten, zwei andere Teams aus ihrer Gruppe wurden getroffen. „Einfach unglaublich, da fällt einem nix mehr ein!“ Die beiden kamen schlussendlich auf Platz ..., Schuchardt/Schätzing sogar auf 11! „Es wird nun, die Erkältung schleicht sich langsam“, so Marco. Unser Mixed-Team Till/Trattler startete wieder durch und rauf auf Podium, Claudia fühlte sich auf dem langen harten Berg pudelwohl und wird nun wesentlich offensiver. Die Twins: Sandra trieb Peggy bis zur Oberschenkelverhärtung, die beiden kämpften stark hinter Sunstedt/Sydor und den Noorgards, die heute aber leider nicht zu halten waren. „Mal sehen, wie es ihnen morgen geht, heute haben sie wohl viel rausgeblasen“. In der Tageswertung die Zwillinge also auf 3, aber den 2. Platz der Gesamtwertung verteidigt, wenngleich es nur noch 20 Sekunden sind – nun ärgert der 8-Minuten-Verfahrer auf der ersten Etappe noch mehr, den die beiden Noorgards ja nicht mitmachten. Dieser Verfahrer ging im Übrigen auch auf die Kappe eines idtiotischen Bauers, der kurzerhand ein Schild umdrehte. Völlig unverständlich, was diese Leute zu solchen Aktionen treibt, das lässt tief blicken. Egal – wir treten, kämpfen, lächeln weiter.