Florian Thaller und Christian Eckart beim Uci-C3-XC bei Linz auf der Jagd nach Weltcuppunkten, leider wieder unglückliche Geschichte - dafür war dann im Rosenheimer "Wiesn"-Bierzelt zusammen mit der Teamchefin Peg mal Seele baumeln angesagt.Derweil Micha beim Straßenrennen im Zillertal gut dabei! 0 verpasste Punkte, aber vieles mehr Die zwei und der Uci-Punkt, eine dramatische Geschichte. Hintergrund: für den Klassenerhalt der A-Lizenz braucht man eine Platzierung bei einem internationalen Uci-CrossCountry, welche dann natürlich immer knüppelhart besetzt sind. So machten Flo und Ecki dann auch wieder große Augen, als sie die Startliste von Linz/Wintersdorf sahen, einem Rennen der Österreichischen Bundesliga: neben einigen österreichischen Elitefahrern kam auch der Teambus des tschechischen Merida-Biking-Teams. "Das wird schwer, die nötige Platzierung in den Top5 zu ergattern". Und es wurde schwer. Flo Thaller finishte die 11 technisch anspruchsvollen Runden auf Platz 13 - "es lief nicht wirklich.". Christian Eckart erwischte einen super Start, fuhr zunächst sogar auf Rang 2, dann vielversprechend in der Gruppe Rang 4-6. Doch zwei Kettenklemmer zwangen kurz zum Absteigen, das genügte, um aus der Gruppe zu fliegen. Dazu dann bei der Aufholjagd noch ein respektabler Abflug im Trail, und Rang 5 lag in der Ferne. "Es muss einfach alles passen bei diesem Niveau, nur eine Sekunde nur 99prozentige Aufmerksamkeit, und das war´s". Peggy verzichtete übrigens auf einen Start in Linz, um die beiden zu betreuen und nach besten Kräften zu unterstützen - "Danke dir nochmal ". Die Ergebnisse der beiden könne sich zwar durchaus sehen lassen, liegen aber eben eben wieder nicht im Punktebereich. Gerade bei Ecki verdichtet sich das langsam zu einem "running gag": es ist schon das 4. Rennen, das nur knapp daneben ging, 2 Mal sogar nur um einen Platz. Kopf hoch und weiter! Das Ärgerliche dabei ist grundsätzlich auch, dass sie die beiden besten Chancen des Jahres auf die begehrten Punkte, das Bundesligarennen in Saalhausen und v.a. die Deutsche Meisterschaft XC, aufgrund der Transalp auslassen mussten, "da wäre der Kaas wohl bissn gwesn - aber Transalp war schon das geilere Erlebnis!" Im Übrigen: die beiden anderen A-Elite-Fahrer des Teams, Marco Schätzing und Jochen Coconcelli, haben sich die nötigen Punkte schon gesichert - und die anderen beiden arbeiten eben weiter dran. Arbeiten ist auch das Stichwort für die Twins in diesen Tagen: die Eurobike steht an! "Das wird schön und stressig zugleich - wir haben viel vor für unser Team und unsere starken Sponsoren". Die beiden sind die vollen 4 Tage auf der Messe, unterstützt von anderen Teammitgliedern - und sicher immer mit einem Lachen. Das hat vor allem Peg ja am Sonntag auch zur Genüge geübt mit Ecki und Flo bei dem superwitzigen Besuch auf dem Rosenheimer Herbstfest, der kleinen Wiesn. Die drei sind praktisch direkt nach dem Rennen in Linz in Lederhosn und Trachtenhemd gesprungen und los ging es. Gerüchten zufolge wurden sie nachts um halb 2 sie immernoch gesichtet, in einer After-Wiesn-Tanzbar. Die Ermittlungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen, es sollen sogar Beweisfotos kursieren - wir sind dran! Noch einmal zurück zum Rennbereich: Erfreuliches hierzu kommt auch dieses Wochenende wieder von Micha Schuchardt: am vergangenen Samstag ging es für ihn auf ein bergiges Starßenrennen im Zillertal, 125km und 3100hm. "Gleich nach dem Start ging es gemütlich mit einem 40iger Schnitt durchsZillertal zum ersten langen Anstieg, dem Gerlospass." Dort konnte Micha in der Spitzengruppe bleiben, "obwohl mein Puls die ganzen ersten 1000 Höhenmeter nicht unter 193Schlägen kam". An der folgenden Abfahrt verlor er leider die Gruppe undschloss nach dem Flachstück Richtung Wald im Pinzgau am nächsten sehrschweren Anstieg wieder auf die alten Begleiter auf. Doch dann kam der unbarmherzige Durst, und Micha musste rausnehmen und wurde von der großen Hauptgruppen geschluckt. Gemeinsam ging es in den schwersten Anstieg des Tages, wie bei der Deutschland-Tour (die etwas später startete) nach Hochfügenhinauf. "Meine 25iger Kassette machte mir da große Probleme, aber nochmehr quälte mich mein Durst. Um nicht ganz umzufallen, entschloss ichmich, bei einem Hof an der Strecke anzuhalten und einem Zuschauer die Flascheabzuquatschen."Nach ca. 4h15min erreichte er den Bergetappenort als Gesamt 14. "Damitbin ich zufrieden. Es war gut zu sehen, wie es auf der Straße so abläuftund meine Zeit am letzten Berg ist noch immer besser als manche Milramund Gerolsteiner Profis gewesen..." Weitere Vergleiche boten sich an: Der Sieger des Rennens meisterte den letztenAnstieg sogar eine Minute schneller als der Etappensieger derDeutschland-Tour Linus Gerdemann, "obwohl unser Rennen auf dem Papier sogar eine Nummerhärter war", so Micha. Zwillingscraft News und Infos Ergebnisse Zwillingscraft Mountainbike Team der Transalp Siegerinnen Ergebnisse News Zwillingscraft