ergebnisse mai Zwillingscraft Zwillingscraft Mountainbike Team der Transalp Siegerinnen und der "Ecki" schreibt gerade die Rennberichte zusammen.Wenn er so schnell wär wie in seinem Rennen (er gewann den Marathon in Trieb) wäre sein Bericht jetzt schon online. schaut mal morgen vorbei, vielleicht ist er dann im Ziel ! - - - - So, bin nun da mit den Berichten - aber bissl hingen auch die lahmen Herrn Teamkollegen und fielen hinten aus meinem Bericht-Windschatten raus ;-)Also, wie gesagt: wir waren alle "saustark". Die Cheffinen sind ja nun gerade anderweitig beschäftigt, da haben wir uns gedacht, holen wir mal die Eisen aus dem Feuer und legen ihnen ein brilliantes Renn-Wochenende zu Füßen. 2 Siege, 6 x Podium für euch!Und so war es grob zusammengefasst: Gebt dem Ecki ein Rad, er will siegen – und tat es beim Franken-Bike-Marathon. Marco Schätzing hat eins und gewinnt Bergsprint-Eliminator, Thaller auch sehr gut unterwegs beim Franken-Bike, Cloudt und Coconcelli stark beim Bibergrund-Marathon und Schuchardt super beim Zwölfhorn MTB Race.Und so war es im Detail: Nach einem ausgedehnten Postweg-Marathon, immer wieder hin und her, hatte Christian Eckart endlich wieder ein funktionierendes Bike – mit dem ging es diese Woche gleich auf eine Führungs-Transalp für den DAV, wo nach den ersten Kilometern bereits wieder alles mögliche grob zickte. Er sah sein anvisiertes Doppel-Renn-Wochenende schon wieder unmöglich werden: „Not again wieder wegen technischen Problemen daheim bleiben müssen, das hatte ich nun schon in Ischgl und Wombach. Vor allem ersterer Ausfall tut mir immer noch weh, die Form war so da!“ Doch da kam der großartige Zusammenhalt von Zwillingscraft und schickte den motivierten Racer doch noch auf die Rennstrecke: Freitagnacht von der Alpenüberquerung daheim, ging zusammen mit Sandra sofort die Suche nach einer Lösung los, und die hieß Christian Wustmann. Sandras Freund stellte kurzerhand einfach sein ideales und genau gleiches Ideal-Bike bereit (denn die Ersatz“gams“ des Teams war mit Rahmengröße M leider zu klein für den hochgewachsenen Ecki). Noch gut 2 Stunden schrauben und einstellen, und so war zumindest der Start am Sonntag beim bekannten Franken-Bike-Marathon in Lichtenfels/Trieb gesichert (ursprünglich wäre noch der Vogtland-Marathon am Samstag geplant gewesen) „Nun musste natürlich eine gute Vorstellung her, wenn sich schon alle so ins Zeug legen für mich – und mit Siegen kann man am besten danken, mein ich“. Gesagt, getan. Es gab kein Halten. Mit fast 7 Minuten Vorsprung vor dem Junioren-Nationalkaderfahrer Gluth vom Team Bulls und dem starken Palmberger (Toprace) raste Ecki über die Ziellinie der Mitteldistanz (72Km). „Es war einfach super, ich musste nie überziehen, konnte die Gruppe kontrollieren und dann einfach ausreisen, wann es mir gepasst hat. Danke Christian für dein Bike!!“ Auch die lange Strecke (108km) hätte Ecki sicher klar gewonnen, der Vorsprung war riesig. „Aus trainingstaktischen Gründen entschied ich mich aber ausnahmsweise dafür, lieber nicht noch einmal durch den schlammigen Trail-Kurs zu pflügen – so war es ein optimales Trainingsrennen und ich kann sofort wieder mit der weiteren Vorbereitung für die anstehenden wichtigen CrossCountrys beginnen, mein Trainer Guido Baur hat mir dafür nämlich ein hartes aber vielversprechendes Programm aufgebrummt“. Flo Thaller, der ebenfalls mit dabei war in Trieb, sah es ähnlich: „Man muss nach den langen Etappen-Marathon-Rennen nun wieder etwas umstellen auf Spritzigkeit“. Flo ging in Trieb auf die kleine Runde (36km), ebenfalls hoch motiviert und mit Siegambitionen. Zusammen mit seinem Ecki etablierte er sich in der Spitzengruppe (Start aller Strecken zusammen), bis ein steiler Schlammanstieg in dort herausriss. „Leider klar den falschen Reifen montiert, es war einfach kein Vorankommen mehr und ich musste vom Rad – und vorne wurde angetreten.“ Bei der vielversprechenden Aufholjagd – Flo hatte die Gruppe schon wieder vor Augen, Ecki versuchte derweil vorne zu „bremsen“ – zerbrach im ein querstehender Ast leider eine Speiche im Vorderrad, und Schlangenlinienfahrt konnte man auf den Trails wirklich nicht gebrauchen! Trotzdem "eierte" sich Flo noch toll ins Ziel und wurde 2. der Herren-Wertung auf der Kurzstrecke (gesamt 5.). Nicht traurig sein Flo, das passiert halt – dafür demnächst bei der Jagd nach den XC-Weltcuppunkten nicht mehr.Dominic Cloudt erreichte derweil beim Biebergrund-Marathon den 2.Platz in der U19-Wertung (21. gesamt) der mittleren Distanz – schön dass das „Nesthäkchen“ den dramatischen Ausfall bei der Trans-Schwarzwald gut weggesteckt hat (Eva geht es mittlerweile übrigens schon besser und auch lachen kann sie schon wieder etwas) und, „jetzt erst recht“, weiter angreift. Auch Jochen Coconcelli war auf der stark besetzten Biebergrund-Mitteldistanz unterwegs und landete schlussendlich auf dem undankbaren 4. Platz, aber in der Herren-Wertung auch noch auf dem Podium! Vor allem desegen ist diese Leistung auch stark, weil Jochen sich am Vortag schon über die 60 schlammigen, bitterkalten und nassen Kilometer des Sauerland-Bike-Marathons gekämpft hatte - mit dem guten Ergebnis 3. Rang! "Ich dachte ich muss raus, mir war so kalt, kein Muskel ging mehr". Mehr zu Jochens Taten dieses Wochenendes, seine gewissenhafte Vorbereitung auf die die restliche Saison und seine noch ausstehenden Pläne erfährt man unter dem Link zu einem Artikel der SüdwestAktiv: http://www.suedwest-aktiv.de/region/metzingerurachervolksblatt/lokalsport/3797935/artikel.phpDas waren aber lang noch nicht alle Rennwütigen an diesem Wochenende: Micha Schuchardt zum Beispiel reiste nach Österreich zum harten Zwölfhorn MTB Race, 34km mit 1200Hm. Gleich nach dem Start ging es in den ersten langen Anstieg zum Zwölfhorn hinauf und Micha reihte sich sofort ganz vorne ein. Dort blieb er auch ganz stark bis kurz vor Schluss. Doch da kam überraschend was von hinten – unter anderen der Streckenrekordhalter und Gewinner des sehr rennomierten Salzkammergut-Marathons Stefan Kugler – und so wurde Micha Gesamtvierter, in seiner Wertung (Herren) aber sogar Sieger!! Marco Schätzing, der rennmäßig etwas ganz anderes anvisiert hatte als einen mehr oder weniger langen Marathon, sprach mit Galgenhumor davon, dass es sicher „ganz lustig“ werden würde: er tat sich den Eliminator-Bergsprint in Hohegeiss im Harz an. Streckenlänge: nicht mehr als eine Minute…, 2 Mal als Einzelzeitfahren hochgeprügelt, dann in die vielen Auscheidungsrennen. Marco kam souverän ins Finale, und ließ dort auch gar nichts anbrennen. Die Kraft reichte danach sogar noch zu einer gemütlichen Erwanderung des Brockens – also zumindest für die Freundin war es kein Problem, Marco bekam schon während dem Runtergehen Muskelkater und am Tag danach konnte er sich gar nicht mehr rühren. Jaja, diese spezialisierten hochaustrainierten Allroundwunder „Radfahrer“ – aber wer von uns kennt das nicht – gell Micha…? Alles in allem also ein sehr sehr erfolgreiches Wochenende mit 6 x Hellblau auf Stockerln verteilt von Österreich bis rauf in den Harz – Zwillingscraft zeigt sich sehr gut aufgestellt und mit Zug für die noch anstehenden harten Proben der langsam sich dem Ende neigenden Saison (News dazu folgt). Zwillingscraft News und Infos Ergebnisse 6 mal auf dem Treppchen 0 Zwillingscraft war mit 6 Fahrern bei drei verschiedenen Wettkämpfen in drei verschiedenen Regionen und bei drei verschiedenen Distanzen auf dem Siegerpodest.