Team Zwillingscraftfährt zweitschnellste Zeit bei der Transalp Challenge -Claudia Till und Peggy Klosebeweisen unglaubliche Performance und bärenstarke Moral 0 Tragische Helden in hellblau Team Zwillingscraftfährt zweitschnellste Zeit bei der Transalp Challenge -Claudia Till und Peggy Klosebeweisen unglaubliche Performance und bärenstarke Moral und landen trotzdem nur auf Rang vier. Interview mit Peggy Klose Riva del Garda: Hierendet die elfte Auflage der Tour de France der Mountainbiker, dem härtesten MountainbikeRennen quer über die Alpen. Zwillingscraftwar mit großen Erwartungen, großer Mannschaft und vielen Betreuern zur TAC angereist. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten –Peggy Klose wardurch einen Infekt geschwächt in die ersten Etappen gestartet, bewiesen allevier Teams beste Moral. Die Elite Herren Teams fuhren unerwartet stark, dieLadies verpassten nur knapp den Etappensieg in Brixen und landeten regelmäßigauf Rang 2. Das gesamte Team, vor allem Peggy Klose und Claudia Till, bewiesenbärenstarke Moral. Schon nach der dritten Etappe musste das hellblaue Teameinen herben Tiefschlag verkraften. Ein konkurrierender Rennfahrer hatte zweiFrauen wegen Wegwerfens eines Powergels angezeigt. Zeitstrafe von 60 Minutenlautete die Konsequenz der Rennleitung. Bei 190 Puls kann man Fehlermachen, bewusst ist das ganz sicher nicht geschehen, der Teilnehmer nahm seineAussage später zurück. Wir sind enttäuscht, dass allein die Aussagen vonkonkurrierenden Teams genügen, um derartige Zeitstrafen zu verhängen. So wird es bald nicht mehrschwer sein, dieses Rennen zu gewinnen. GleicherVorfall, durch Offizielle zur Anzeige gebracht, kostete einem Herren Elite Teamim vergangenem Jahr 10 Minuten. Ein Abdrängen von Konkurrenten mit Sturzfolgewurde vom Rennleiter in diesem Jahr mit einer Zeitstrafe von 15 Minuten belegt.Laut Reglement hätte hier eineDisqualifikation erfolgen müssen. Unglaublich vielMoral Scheinbar unbeeindruckt ist das hellblaue Team jeden Tagaufs Siegertreppchen gefahren. Claudi und Peggy wollten versuchen, trotzZeitstrafe, aufs Gesamtpodium zu fahren. Es hat nicht ganz gereicht – ClaudiaTill war in Top Verfassung, aber Peggy spürte die Folgen ihres Infektes. Diebeiden landeten auf Rang vier der offiziellen Ergebnisliste. Ohne dieZeitstrafe wäre das Kochler Team souverän auf dem zweiten Rang gelandet, mitüber vierzig Minuten Vorsprung auf Rang drei. Den verdienten Sieg fuhren dieDänin Norgarrd und die Schweizerin Milena Landwig nach Hause. Zwillingscraft Herren unter Europas Top Marathon TeamsDie ZwillingscraftHerren präsentierten sich fast täglich unter Europas Spitzenteams. Besonders das Duo Michael Schuchardt und Georg Koch war unglaublich stark. Leiderverfehlten die beiden nur ganz knapp die Top Ten im End-Klassement und belegtenhier Platz 11. Micha ist der ZwillingscraftDefekt-Teufel. „Entweder erwischt es mich, oder meinen Teampartner, das ist einFluch. Ansonsten fahre ich während der gesamten Rennsaison ohne Defekt!“ Erstauf dem wirklich sehr gefährlichen letzten Abschnitt der Transalp Challengegelang es dem Tölzer Sportler ohne Platten ins Ziel zu kommen. Peggy hat derweilihre fünfte Transalp Challenge ohne jeglichen Materialdefekt bestritten. Auch ClaudiaTill kam ohne Defekt in Riva an. Alle haben denselben Mechaniker, fahren dasidentische Material – „Micha hat einfach pures Pech!“ Das zweite ganz starke Herren Team von Zwillingscraft wurde auf der fünften Etappe durcheinen schweren Sturz ausgebremst. Jürgen Kreibich ist mit voller Wucht gegeneinen grossen Stein gedonnert. Sein Helm brach, Kreibich war lädiert. Er hattemit Kopfschmerz zu kämpfen und kam nicht mehr so in Tritt wie auf den erstenEtappen, wo Team Zwillingscraft 3regelmäßig in Höhe der Teamkameraden rangierte. Teampartner Christian Eckarthat in Folge sehr gut auf den Münchner geschaut, dessen achtmonatige Tochter amvorletzten Abend im Teamquartier eincheckte. Eckart bewies auch sonst enormenTeamgeist unterstützte die Teamleitung während der schwierigen Situation, diewegen der Zeitstrafe entstand, und bot trotz dem Stress und manchmal fehlendenRegenerationszeiten jeden Tag eine erstklassige Leistung. Mit etwas mehr Glückwäre auch sein Team an den Top Ten gelandet, so wurde es schlussendlich der 16.Rang. Das vierte hellblaue Team hat ebenfalls einen guten Jobgemacht. In der Konkurrenz der Damenteams gibt es so wie in allen anderenAusdauersportarten Pacemaker. Bei Zwillingscraftwird dieses Thema nicht verschwiegen. „Die Jungs starten in unserem Trikot, undmit unserem Namen, das Reglement erlaubt das eindeutig. Um bei der Damen Elitekonkurrenzfähig zu sein muss man diese Taktik wählen. Auch um gefährliche Situationen,die durchaus zwischen Tausenden ehrgeizigen Amateuren vorkommen,einzuschränken. Die diesjährige Transalp Challenge wurde erstmalig von zweiSchweizern dominiert. Die Favoriten und Seriensieger der vergangenen Jahremussten in diesem Jahr das Rennen vorzeitig beenden, weil Karl Platt wegenSchulterproblemen ausschied. Zwillingscraft, Transalp Challenge 2009, Klose, Till, Zeitstrafe, Transalp Challenge 2009, unfaire Zeitstrafe gegen Zwillingscraft, Transalp Challenge 2009 - durch unfaire Zeitstrafe entschieden,