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01. Oktober 2009

xc perchting, otv cup wunsiedel

auch nach dem Saisonabschluss, und nach der Bergparty konnten die Hellblauen feiern. Unser Neuer Racer gewann trotz Restalkohol...Marco Schätzing ergattert Rang Zwei beim superstark Mitteldeutschland Cup Nochmal die Hände zum Himmel...

 

Sogar nach dem offiziellenSaison-Abschluß streckten zwei der hellblauen Racer noch mal die Hände in den Himmel. Sieg für unsere Neuverpflichtung, Spassvogel Fritz Finkenzeller -er war wahrscheinlich mit Restalkohol am Start beim oberbayrischen Cross Country Finale in Perchting, und gewann trotzdem souverän. Finkenzeller fuhr lange Zeit in einer Zweier Spitzengruppe, hatte aber im Finale keine grosse Mühe, den später zweitplatzierten Thomas Hartmann vom Hinterrad zu bekommen. Mit dem Top Bergzeitfahrer haben die hellblauen  offenbar auch einen guten Allrounder neu verpflichtet.

Marco hatte sich am Sonntag beim letzten Lauf zum Mitteldeutschlandcup (OTV CUP Wunsiedel)den zweiten Rang erkämpft. Für ein ruhiges Rennen zum Saisonende schien diese Veranstaltung der der ware Geheimtipp zu sein. Die Strecke kam unserem Fahrer mit vielen schnellen Flachstellen undschnellen, wendigen Technikpassagen entgegen. Jedoch wurde dieser Geheimtipp wahrscheinlich als Bestseller verkauft. So umfasste das männliche Starterfeld 100 Mann, jeder von Ihnen mit Siegeshunger zum Saisonausklang. Der aus Sicherheitsgründen umverlegte Start lief bis zur ersten technischen Kurveverhältnismäßig flüssig ab. In einer schottrigen Kurve ging der Ghostfahrer Joachim „die Rennkotelette“ Öchsner trotz jahrzehntelanger Rennerfahrung zu Boden und es formatierte sich eine 3-köpfige Fuji-Zwillingscraft-Spitzengruppenum Rene Tann, Andi Weinhold und unserem Mann in Hellblau, Marco Schätzing. DasTempo war aufgrund der recht wurzligen Singletrails sehr hoch, da jeder der Fahrer in Führung liegend in die Passagen gehen wollte, um die IDEAL-linie zubestimmen(und zu sehen). In der dritten von sechs Runden setzte Tann dieMesslatte für das Tempo so hoch, dass Marco und Andi Weinhold, auf sich alleingestellt, um die Silbermedaille kämpfen mussten. Obwohl der Rückstand nachhinten immer größer wurde, schenkten sich die Fahrer keinen Zentimeter. In der letzten Runde konnte sich Marco durch eine Sprinteinlage vor der Abfahrt in Führung setzten und um hier die entscheidenden Meter zu machen. Weinhold wiederum versuchte das hellblaue Trikot nicht aus den Augen zu verlieren,riskierte bei der Verfolgung zu viel und stürzte. So könnte Marco nach 1:04:40h den 2. Rang hinter Rene Tann belegen. Andi Weinhold sicherte sich trotzdem die Bronzemedaille (anbei gute Besserung).  Trotz Teilnehmerrekord, 2Rennserien gepaart an einem Tag und Sponsoren war es dem Ausrichter nicht mal möglich ein Preisgeld bei der Eliteklasse anzusetzen. Das war bis jetzt selbst kleineren Vereinen mit geringem, finanziellem Hintergrund möglich. Denn man darf nicht vergessen, dass das Training und Aufwand der Sportler kostenintensiv ist und durch diese Einnahmen kompensiert wird.