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MTB Team / Trailkurse / Biketouren

13. Mai 2008

Zwillingscraft Mountainbike Team Deutschland,

Erfolge Sandra Klose Mountainbike Profi

 

Der Cross Country Aufsteiger 0 Schlacht im ÖtztalBereits am nächsten Tag startete ich beim C2-Rennen in Haiming/Ötztal. Die Strecke dort war eine der härtesten, die ich seit langem gefahren bin. Der Rundkurs mit 4,6 km und 170 hm führte zu 90 % nur über enge Singletrails die bergauf mit losem Geröll und bergab mit Wurzeln verblockt waren. Anfangs hat das auch richtig Spaß gemacht und ich konnte überraschenderweise bereits in der zweiten Runde richtig Gas geben und mich immer weiter nach vorne arbeiten. Leider habe ich wohl den Kurs etwas unterschätzt und habe besonders in der letzten der 8 Runden einiges an Zeit verloren, sodass ich auf Rang 22 Gesamt und Platz 8 in der U23-Wertung im vorderen Mittelfeld ins Ziel kam. Damit bin ich aber aufgrund der starken Konkurrenz, der harten Strecke und der Doppelbelastung vom Vortag mehr als zufrieden.Erster Sieg in ÜberseeBeim Mountainbikerennen "Rund um den Westerbuchberg" in Übersee am Chiemsee konnte ich meinen ersten Saisonsieg feiern. Nachdem ich mich auf 21 technisch nicht sehr anspruchsvollen Kilometern gegen einige Straßenfahrer und Lokalmatadoren durchsetzen konnte, kam ich nach 38 min knapp als Zweiter ins Ziel, hatte jedoch die Herrenwertung mit Abstand gewonnen.Aufsteigende Form am GardaseeBeim ersten langen Marathon dieser Saison lief  es besonders am Anfang an den ersten zwei Bergen der 90 km langen Ronda Grande richtig gut, erst auf den letzten 20 km hatte ich mit heftigen Krämpfen zu kämpfen und musste leider noch einige Fahrer ziehen lassen. Wichtig war vor allem sich an die Marathon Belastung zu gewöhnen und verletzungs- und sturzfrei anzukommen, was mit Platz 19 in der Herrenwertung gut gelungen ist. Das beste am ganzen Event war natürlich das vom Jonas frisch servierte Weißbier im Ziel, da geht einfach nichts drüber.Münsingen und MünchenLeider etwas verspätet, aber besser spät als nie heute gleich zwei kleine Berichte. Beim ersten Bundesligelauf in Münsingen, hab ich, wie erwartet, leider nicht sehr glanzvoll abgeschnitten, trotz der unerwartet guten Startposition.  In den ersten drei Runden der alljährlichen Münsingen-Schlammschlacht lief es gar nicht so schlecht, ich musste zwar immer ein paar Plätze einbüßen, aber in der A-Klasse ist das Tempo und die Leistungsdichte wirklich enorm hoch. Dementsprechend lief dann in der 4. Runde nicht mehr wirklich viel zusammen und Dank der neuen 80%-Regelung war dann für mich und noch viele andere bereits Schluss mit Rennen. Obwohl nicht anders erwartet, ist es schon sehr bitter, wenn es dann zur Realität wird, ich hatte schon noch auf 1 oder 2 Runden gehofft. Platzierung war letztendlich Rang 54 bei den Herren-Gesamt und Platz 24 in der U23-Wertung.Ganz anders lief es beim München Bike-Marathon, bei bestem Bike-Wetter war ich richtig gut drauf, und hätte sicher eine Platzierung unter den ersten 5 erreichen können, wäre da nicht dieser katastrophale Rennverlauf gewesen. Nachdem wir uns in der Spitzengruppe bereits auf der 60 km Schleife durch München und Umgebung schon mehrmals wegen der schlechten Beschilderung verfahren hatten, war dann im Olympiapark überhaupt keine Strecke mehr erkennbar. Geplant waren wohl 3 mal 7 km auf dem Olympiagelände, doch nach mehreren vergeblichen Versuchen die Strecke ausfindig zu machen, haben wir dann gemeinsam das  Rennen vorzeitig beendet. Das alles wäre ja noch zu verkraften, wären da nicht die teilweise lebensgefährlichen Bedingungen durch unübersichtliche Absperrungen, Fahrzeugen auf der Strecke und unfähigen Motorradfahrern gewesen. Man kann nur hoffen, dass hier in Zukunft wieder mehr auf das Wohl und die Sicherheit der Fahrer geachtet wird. Saisonauftakt in LangenloisEndlich geht's nach der langen Vorbereitung wieder los mit Wettkämpfen, und man kann das erste Mal feststellen, wo man steht. Erwartungsgemäß liefs beim ersten, stark besetzten Rennen in Langenlois noch nicht ganz rund. Am Ende stand ein 56. Platz Gesamt und der 20. Rang in der U23-Klasse, und das ist immerhin schon 15 Plätze besser als im letzten Jahr.Auf dem schweren 6,2 km langen Kurs durch die Weinberge, der 7 Mal zu durchfahren war, starteten knapp 120 Fahrer aus ganz Europa, die bereits in der Startloop richtig Gas gaben. An den steilen Anstiegen mit 230 hm pro Runde bin leider oft zu schwere Gänge gefahren, wodurch mir am Ende etwas die Kraft gefehlt hat. Trotzdem konnte ich mich das ganze Rennen stetig verbessern und von Startplatz 88 mehr als 30 Positionen nach vorne kämpfen.Ich bin heuer schon auf einem guten Weg, und mit den Rennen kommt jetzt auch die Form.Sonniges TrainingslagerHola senoritas y caballeroshinter mr liegen 1700 km spanische Landstraße, die wir bei perfekten Radlbedingungen auf dem Rennrad zurückgelegt haben. In unserem Trainingslager machten wir zwei Wochen lang bei strahlendem Sonnenschein die Gegend rund um Murcia und Alicante unsicher. Zusammen mit Markus Emmerich und seinem Onkel hab ich mir die nötige Grundlage für die kommende Saison geholt, und starte nun gut gebräunt ins neue Jahr. Bei unseren bis zu 7 Std. langen Ausfahrten sind wir leider auf erstaunlich wenig Sportskameraden gestossen, was aber an den doch recht "kühlen" 25 Grad liegen kann ;-)So gut vorbereitet kann heuer gar nichts mehr schiefgehen.Genialer Saisonabschluss bei der Marathon-DMMit Platz 35 Gesamt und Rang 7 in der U 23-Wertung konnte ich am Ende einer langen, erfolgreichen Saison nochmal ein richtig gutes Ergebnis erzielen. Bei der Marathon-DM in St. Ingbert im Saarland habe ich trotz der langen Distanz über 103 km/ 3000 hm bis zum Schluss gekämpft. Die Strecke, die mit vielen kurzen, aber bissigen Anstiegen und genialen Singletrails gespickt war, kam mir als Cross-Country Fahrer sehr entgegen. Nach einer recht holprigen Rennvorbereitung mit der langen Anreise am Freitag und Samstag, bin ich ohne große Erwartungen ins Rennen gegangen. Umso glücklicher bin ich jetzt über Rang 7 und damit die beste DM-Platzierung meiner Karriere.Das Bike wird jetzt wohl die nächsten Wochen im Keller bleiben, offizieller Saisonstart 07/08 ist am 01.11 bei der Singletrailwoche im sonnigen Vinschgau.Platz 23 in OberammergauMit dem Ergebnis bin ich nicht ganz so zufrieden wie zuletzt, aber das kam sicher auch durch die etwas längere Rennpause. Frei nach dem Motto: "Lieber vorne sterben, als hinten verhungern." (Sandra), hab ich auf der ersten 25 km-Schleife gleich Gas gegeben, und kam als 15. durch Oberammergau. Doch das war leider erst der Anfang der 80 km und 2700 hm langen Strecke. Am zweiten Berg musste ich dem hohen Tempo Tribut zollen, und einige Konkurrenten ziehen lassen. In den technischen Abfahrten konnte ich zwar immer wieder die Löcher schließen, doch am Berg hatte ich schwer zu kämpfen. Zu allem Überfluss bekam ich am letzten Anstieg auch noch Krämpfe und musste mich damit bis ins Ziel durchschlagen.Insgesamt ein eher durchwachsenes Rennen, aber ich bin froh, dass ich mich bis ins Ziel so quälen konnte und im Kopf nicht aufgegeben habe.Erster Marathon über die LangstreckeBei Dominics Heimmarathon, dem Biebergrund-Bike-Marathon, hab ich mich am Sonntag das erste Mal auf die Langstrecke getraut. In diesem Fall waren das 95 km und 2450 hm durch die Wälder des Spessart. Die ersten 30 km waren für mich im ungewohnt flachen Gelände mit vielen langgezogenen "Drückerbergen" noch ziemlich zäh. Erst am 29% steilen Azborn-Anstieg fühlte ich mich wieder mehr an heimische Gefilde erinnert, und der Knoten ging endlich auf und ich konnte auch weiterhin etwas mehr Gas geben. Was dagegen richtig Spass gemacht hat, waren die schnellen Waldtrails mit viel Flow, die für Abwechslung sorgten. Das Ergebnis, Platz 16 Gesamt und 4. in der U23 Wertung, war schon fast zweitrangig, für mich gings mehr ums ankommen, durchhalten und lernen. Meine Bitte an den Streckenchef: Noch ein paar Steilstücke für uns Alpenbiker ;-)Bester Deutscher in GrazUm noch etwas mehr Marathonerfahrung zu sammeln, bin ich beim Grazer Bikemarathon gestartet und auf der Classic Runde über 61 km und 2329 hm auf dem 8. Platz der Herren 1 Wertung gelandet. Nachdem ich mich von einem katastrophalen Startplatz durch Horden von Marathonbegeisterten gekämpft hatte, war der Zug der Führenden natürlich schon längst abgefahren. Ich hab trotzdem weiter versucht mir das Rennen einzuteilen, und noch möglichst viele Plätze gutzumachen. Meine Einteilung hat leider noch nicht so gut funktioniert, denn ich bin auf den letzten 10 km circa 3 mal gestorben. Meine Konkurrenten konnte ich aber dennoch in Schach halten und mit knappem Vorsprung noch den 13. Rang in der Gesamtwertung verteidigen. In einer der recht sportlichen Abfahrten hab ich mich zu allem Überfluss auch noch im wahrsten Sinne des Wortes "aufs Ohr gelegt", ansonsten hat mein Bike wieder mal gehalten, was es verspricht.Herzlichen Glückwunsch auch an Markus Emmerich zum 2. Platz auf der Masters EM Strecke und somit zum Vizeeuropameister der Klasse Masters 1.Pech beim Ironbike in IschglWieder mal eine etwas glücklose Marathonteilnahme, doch wenigstens mit dem Ergebnis, Platz 15 auf der mittleren Runde, kann ich zufrieden sein. Trotz allen Vorwarnungen bin ich das Risiko eingegangen, und habe den Flyweight-Mantel ohne Schlauch und mit viel Latex-Milch auf der Felge montiert. 47 km und über 2000 hm hat das auch gehalten, doch in der letzten Abfahrt ca. 1 km vor dem Ziel in Ischgl hab ich einen etwas größeren Stein übersehen. Daraufhin hat sich die ganze Konstruktion in ihre Bestandteile aufgelöst, und ich musste den Rest der Strecke zu Fuß zurücklegen. Unter großem Applaus kam ich schließlich als 14. der Herren- und 15. der Gesamtwertung ins Ziel, obwohl ich auf dem letzten Kilometer noch 2 Plätze verloren habe. Insgesamt bin ich aber recht zufrieden und auch auf den Geschmack gekommen, das mit den Marathons noch bis zur DM im September durchzuziehen.St. Märgen-Fluch ist gebrochenNachdem ich in den letzten beiden Jahren in St. Märgen im Schwarzwald immer recht glücklos unterwegs war, kann ich mich heuer über einen 2. Platz und damit meine erste Platzierung auf dem Treppchen der Bundesliga freuen. Nach einem etwas verhaltenen Start lag ich in der Einführungsrunde noch auf Platz 5, konnte mich Ende der 1. Runde durch einige Stürze meiner Konkurrenten auf den 2. Rang nach vorne schieben und mich dort bis zum Ziel auch gut behaupten. Zwischenzeitlich lag ich nur 10 sek hinter dem späteren Sieger zurück, zum Schluss wuchs der Rückstand zwar noch auf 1 min an, doch auch ich konnte meinen Vorsprung auf den Drittplatzierten stetig ausbauen. Heute bin ich endlich mal wieder richtig zufrieden über mein super Rennen, das ruhig noch ein paar Runden länger dauern hätte können.In der Gesamtwertung hab ich mich damit schon auf den 4. Rang nach vorne geschoben, mal schauen was da noch geht.2. Platz in EbbsBeim hochdotierten und stark besetzten CC Rennen in Ebbs bei Kufstein, konnte ich mir den 2. Platz hinter dem Bayerischen Meister und Trainingspartner Markus Emmerich sichern. Ich bin damit voll zufrieden, heute ist es richtig gut gelaufen, ich konnte die ersten drei der 5 Runden gut mithalten und kam schließlich mit nur 15 Sekunden Rückstand ins Ziel. Die hauptsächlich auf Wald- und Wiesenwegen geführte Strecke lag mir ganz gut und ein zweiter Platz hinter Markus ist für mich eh wie ein Sieg.Platz 24 bei der U23-DMNach einem genialen Start aus der 5. Reihe in die Top 20 konnte ich mich anfangs überraschend gut halten, bis in der 4. von 12 Runden ein Platzregen niederging und meine Reifenwahl und die Strecke zunichte machte. Danach viel ich bis auf Platz 27 zurück, konnte mich auf der trocknenden Strecke wieder etwas nach vorne kämpfen. Trotz eines abgerissenen Umwerfers in der vorletzten Runde konnte ich noch 3 Plätze gutmachen, und kam auf Rang 24 ins Ziel. Meine Vorgabe die Top 20 und damit Weltranglistenpunkte zu erreichen, habe ich damit leider ncht geschafft, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit meinem Rennen.Hier erstmal eine kleine Zusammenfassung meiner bisherigen Saison: Erste Saisonbilanz: Florian Thaller zeigt stark ansteigende FormNach den ersten Läufen in der Aufstiegsserie zur deutschen Mountainbike-Bundesliga kann sich der 19-jährige Thansauer in seinem ersten Elite-Jahr bereits sicher sein, im nächsten Jahr in der höchsten Klasse starten zu dürfen. Es ist ein hartes Brot für die Mountainbiker, die im Vorjahr noch in der Junioren-Klasse der „Unter 19-jährigen“ starten durften: müssen sie doch in der neuen Saison gegen die harte Konkurrenz durchsetzen. Viele scheitern daran und geben demotiviert auf: sind doch die erfolgreichsten Mountainbiker meist mindestens zehn Jahre älter. Doch der Thansauer Mountainbiker, der im Trikot des Rosenheimer Teams Zwillingscraft antritt, hat sich zumindest in der Aufstiegsklasse bereits bestens etabliert und zuletzt im schwäbischen Albstadt den hervorragenden vierten Platz belegt, nachdem er lange Zeit gemeinsam mit dem Coburger Timm Jander sogar deutlich in Führung lag. Zusammen mit den Ergebnissen aus den vorhergehenden Aufstiegsrennen kann sich Thaller, der in diesen Wochen seine Gesellenprüfung ablegt, nun schon sicher sein, den Aufstieg in die höchste deutsche Mountainbike-Wettkampfklasse, die Bundesliga, geschafft zu haben. Bereits seit Anfang April ist der Thansauer Mountainbiker nun schon in der anspruchsvollen  Elite-Klasse unterwegs und konnte sich in den sechs Rennen, die er seither bestritten hat, stets steigern. Den Anfang machte er beim Europacup im österreichischen Langenlois, wo er sich erstmals der Elite stellen musste. Nach diesem 26. Platz konnte er bei seinem zweiten Vorbereitungsrennen im italienischen Naturns immerhin schon den sechsten Platz belegen. Auch in Deutschland gelang Thaller ein guter Einstieg in die Saison: beim traditionellen Bundesliga-Auftakt in Münsingen auf der Schwäbischen Alb überraschte der 19-jährige seine Trainer und Betreuer mit dem zehnten Platz. In Sundern-Hagen (Nordrhein-Westfalen) konnte er kurz darauf sich im Gesamtergebnis um einen Platz verbessern, nachdem er nach einem hervorragenden Start der gegenüber den Juniorenrennen deutlich längeren Renndistanz Tribut zollen musste und das hohe Anfangstempo nicht mehr mithalten konnte. Auch in Heubach (Baden-Württemberg) konnte er wieder mit einem explosiven Start glänzen, konnte sich aus der letzten Startreihe binnen kurzer Zeit auf den dritten Platz vorarbeiten, ehe ihn ein technischer Defekt, den er sich bei einem heftigen Sturz in einer der anspruchsvollen Abfahrten zugezogen hatte, zur Aufgabe zwang. Beim vierten Lauf zur Mountainbike-Bundesliga zeigte Thaller erneut seine Stärke: gemeinsam mit dem Coburger Timm Jander hatte er sich in dem 25 Kilometer langen Rennen bereits einen Vorsprung von über 20 Sekunden auf seine Verfolger herausgefahren. Danach musste er allerdings dem langen, steilen Anstieg und dem einem krankheitsbedingten Trainingsausfall der letzten Wochen Tribut zollen und fiel bis ins Ziel auf Rang 4 zurück. „Ich freue mich sehr über diese Platzierung, weil ich nach der letzten Woche nicht gedacht hätte, soweit vorne mitfahren zu können. Nun ist der Aufstieg in die A-Klasse 2008 endgültig unter Dach und Fach!“, so der überglückliche Mountainbiker nach dem Wettkampf. Seine Teamchefin Sandra Klose freut sich besonders über die neue Motivation des jungen Sportlers. „Es ist sofort mit dem Saisonstart gelungen, das sportliche Potential zu nutzen. Thaller fährt sehr stark im Gelände und hat richtig Spass beim Biken. Ich glaube, wir haben den richtigen Weg gefunden, und werden Florian Thaller so gut wie möglich unterstützen.“ Text: Armin M. Küstenbrück   Meine Rennen Zwillingscraft Mountainbike Team Deutschland, Erfolge Sandra Klose Mountainbike Profi Zwillingscraft News und Infos, erfolgsbilanz / Floh's PR